Unterstützerinnen und unterstützer

Wir machen darauf aufmerksam, dass die auf dieser Seite aufgeführten Inhalte persönliche Äußerungen von Unterstützerinnen und Unterstützern und nicht der Initiative "Potsdamer Mitte neu denken" sind. Im Einzelnen sind Positionen nicht auszuschließen, für die sich die Initiative "Potsdamer Mitte neu denken" nicht verantwortlich zeichnet.



Jürgen Zech, Potsdam

mit seinen Kolumnen

Nr. 435 "Schaut auf diese Stadt", (Ernst Reuter) ...

Nr. 442 "Ich bin mit dieser Stadt innig verbunden ..."

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2016-04 Jürgen Zech_Kolumne 435 + 441.pd
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Anita Tack

Dipl.-Ing. Gebiets- und Stadtplanung

Mitglied des Brandenburg. Landtages,

Sprecherin für Stadtentwicklung der Fraktion DIE LINKE.

Ich unterstütze das Bürgerbegehren weil, weil mir die Meinung der Bürgerinnen und Bürger wichtig ist, denn Stadtentwicklung ist Sozialpolitik. Deshalb gehören Fachhochschulgebäude für junge Leute und Wissenschaft, Staudenhof mit Wohnungen und Flüchtlingstreff und das Hotel mercure als gebaute Zeitzeugen aus DDR- Zeit dazu.

Bürgerbegehren für zukunftsweisende demokratische Stadtentwicklung

Vier Professoren der Fachhochschule sprechen sich dagegen aus. Das ist ihr gutes Recht. Sie sollten aber bitte schön nicht so tun, als würden sie die Mehrheit der Potsdamerinnen und Potsdamer vertreten. Der Andrang auf die Unterschriftenlisten zum Bürgerbegehren spricht eine andere Sprache. Ich unterstütze das Bürgerbegehren, weil mir die Meinung der Bürgerinnen und Bürger wichtig ist, denn Stadtentwicklung ist vor allem Sozialpolitik. Deshalb gehören das Fachhochschulgebäude für junge Leute und Wissenschaft, der Staudenhof mit bezahlbaren Wohnungen und Flüchtlingstreff und das Hotel Mercure als gebaute Zeitzeugen aus DDR-Zeit genauso dazu wie die historischen älteren Gebäude älterer Geschichte. Und das kann für Potsdams Mitte nur gut sein.

Mittel nicht für Abriss sondern für Erhalt des FH-Gebäudes planen!

Ich halte die Planungen der Stadt Potsdam, Mittel der Städtebauförderung, also Steuermittel des Landes und der Stadt, für den Abriss gut genutzter und funktions-tüchtiger Gebäude einsetzen zu wollen, für nicht sinnvoll und auch in der Bevölkerung für schwer vermittelbar. Das Gebäude der Fachhochschule und natürlich auch die Wohnungen am Staudenhof und das Hotel Mercure werden gebraucht und sollten demzufolge erhalten werden. Deshalb fordere ich, diese Steuermittel auf keinen Fall für Abrisspläne in Potsdams Mitte einzusetzen. Aber 4,6 Mio. Euro der Städtebauförderung wären ein guter Baustein für die Sanierung des Fachhochschulgebäudes.



Wählergruppe

Wir unterstützen das Bürgerbegehren weil, weil wir eine moderne, nachhaltige und an den Bedürfnissen der Stadtbevölkerung orientierte Entwicklung in  der Potsdamer Mitte wollen. Wir wollen verhindern, dass die alte Stadtmitte privatisiert wird und dass die Erlöse verwendet werden, um das Mercure abzureißen. Wir wollen den Staudenhof mit preiswerten Wohnungen erhalten und sanieren. Wir wollen die Fachhochschule als Ort für Wissenschaft, Kultur und Begegnung entwickeln und damit an die Erfolgsgeschichte der neuen Bibliothek anknüpfen.



Wir unterstützen das Bürgerbegehren, weil wir ein Potsdam wollen, das von  seinen EinwohnerInnen gestaltet wird. Wir wollen damit verhindern dass mit öffentlichem Geld das Mercure gekauft wird, um es dann abzureißen. DIE LINKE will das Stadtzentrum weiter als Raum zum Wohnen und Arbeiten, für Freizeit und Kultur,  Handel und Gewerbe entwickeln. Alteingesessene BewohnerInnen müssen hier ebenso ihren Platz  behalten, wie Neu-PotsdamerInnen ihren finden. Zur Innenstadt gehört studentisches Leben. Den einseitigen Rückgriff auf eine bestimmte überlieferte städtebauliche Phase lehnen wir konsequent ab.



für Potsdamer Bürgerbegehren

DGB-Bezirk Berlin-Brandenburg

Region Mark Brandenburg

Pressemitteilung vom 04.04.2016

Hotel Mercure Potsdam

Einstimmig haben sich die Mitglieder der Einzelgewerkschaften auf der letzten Sitzung des DGB-Stadtverbandes Potsdam für den Erhalt des Hotel Mercure ausgesprochen. Eine entsprechende Initiative "Potsdamer Mitte neu denken" bereitet dafür ein Bürgerbegehren vor. Damit soll die öffentliche Debatte neu belebt und die Möglichkeit geschaffen werden, dass alle Potsdamerinnen und Potsdamer an der weiteren Entwicklung ihrer Stadtmitte beteiligt werden und Abrisswut und Ausverkauf der Potsdamer Mitte verhindert werden. Der DGB-Stadtverband Potsdam unterstützt daher ausdrücklich das Vorhaben des Bürgerbegehrens.



Sascha Krämer

Vorsitzender DIE LINKE. Potsdam

Ich unterstütze das Bürgerbegehren weil, ich für eine ausgeglichene Stadtentwicklung bin, in der Altes sein Platz hat und Neues sein Platz finden wird. Weil Stadtentwicklung kein Monopol von Politikern, Beamten und privaten Planern, sondern Gegenstand öffentlicher Diskussion und Beratung ist. Stadtentwicklung ist kein Selbstzweck - sie soll gute Bedingungen für alle PotsdamerInnen schaffen. Ich  trete dafür ein, die EinwohnerInnen umfassend an diesen Prozessen zu beteiligen werden. Die Bürgerbefragung zum Neubau des Freizeitbades, zeigt, dass eine umfassende Beteiligung von EinwohnerInnen auch in komplexen Prozessen zu vernünftigen und breit akzeptierten Ergebnissen führen kann. Deshalb unterstütze ich die breite Einbeziehung und frühzeitige Beteiligung aller PotsdamerInnen bei Bauvorhaben von gesamtstädtischer Bedeutung.



Carsten Linke

Bürgerrechtler und Umweltschützer,

Verein zur Förderung antimilitaris-tischer Traditionen in der Stadt Potsdam e.V.

Ich unterstütze das Bürgerbegehren weil, ich die 10 guten Gründe des Begehrens nachvollziehen kann und die ideologische Bevormundung in dieser Stadt satt habe. Erst von der einen Partei, die immer glaubte Recht zu haben und nun von einer rot-schwarz-grünen Connection im Rathaus, die lediglich 25 % der Wahlberechtigten repräsentiert.  Ernsthafte Bürgerbeteiligungen, mit fairen Regeln, gehören zu einer modernen Demokratie dazu! Fragen der städtischen Entwicklung sollten breit in der Gesellschaft diskutiert werden und nicht zur Selbstdarstellung von Besserwissern verkommen.